7 Wege, die kindliche Kreativität zu unterstützen

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Filme im Fernsehen oder ein Ausmalbild beschäftigen Ihr Kind – aber seine eigene Kreativität wird bei diesen vorgegebenen Inhalten eher nicht beflügelt. Was können Sie also tun, damit Ihr Kind kreativ wird? Und warum ist das überhaupt wichtig für Ihr Kind?

Warum ist Kreativität wichtig?

Um die Ecke denken, neue Lösungsansätze finden, selbstständig handeln: Kreativität wird mit vielen Kompetenzen in Verbindung gebracht, die in der Kindheit Spaß bereiten und später im Arbeitsleben von vielen geschätzt werden.

Kreativität und Fantasie können wir an Kindern sehr gut beobachten – oft werden sie aber direkt wieder eingedämmt. Zum Beispiel durch die Erwachsenenwelt, in der eine Gabel nun einmal eine Gabel ist und kein Kamm. Diese Gabel gehört auf den Tisch und sonst idealerweise nirgendwo hin. Kreativität wird aber auch gehemmt, wenn ein Kind den Großteil seiner Zeit mit passivem Medienkonsum oder mit bis ins Detail vorgegebenen Spielen verbringt.

Schaffen Sie für Ihr Kind eine kreativitätsfördernde Umgebung mit vielen Möglichkeiten und der Freiheit Neues zu entdecken und auszutesten, Erfahrungen zu sammeln und dadurch zu einem selbstständig denkenden Erwachsenen zu werden. So können Sie die Kreativität Ihres Kindes unterstützen und fördern:

Kindliche Kreativität fördern: 7 Tipps

Lösungen für ein Problem finden

Wie funktioniert es, eine Schleife mit den Schnürsenkeln am Schuh zu machen? Binden Sie Ihr Kind in einfache alltägliche Fragestellungen mit ein und seien Sie gespannt auf welche fantasievollen oder praktischen Lösungsansätze es kommt. Lachen Sie Ihr Kind nie aus, wenn eine Lösung sehr absurd ist, sondern reagieren Sie mit Anerkennung, wenn es um die Ecke denkt.

Einfaches Spielezug verwenden

Weniger ist mehr: Es müssen nicht immer extravagante Spielzeuge mit vorgegebenen Funktionen sein. Einfache Spielzeuge eignen sich oft am besten, um die kindliche Kreativität zu fördern. Holzblöcke, Schüsseln oder andere Haushaltsgegenstände werden so zu Schutzhelmen, Burgmauern und Co. – oder auch zum See, in dem Fantasiewesen in Löffelform leben. Ermuntern Sie Ihr Kind dazu, mit einfachen Alltagsgegenständen zu experimentieren und kreativ zu werden.

Gegenstände umfunktionieren

Die Gabel ist kein Haarkamm – aber warum eigentlich nicht? Es ist eine schöne kindliche Fähigkeit, unvoreingenommen an Dinge heranzugehen und sich zu überlegen, wie sie sonst genutzt werden könnten. Geben Sie Ihrem Kind genau dieses Gefühl mit, auch wenn Sie ihm am Ende doch erklären, wofür der Gegenstand ursprünglich entwickelt wurde oder verwendet wird.

Entdeckergeist unterstützen

Kinder testen ständig Neues aus. Das ist gut so, denn so lernen sie. Und so werden und bleiben sie außerdem kreativ. Ermutigen Sie Ihr Kind, wenn es etwas Neues ausprobieren und kreativ sein möchte. Reagieren Sie positiv auf die Kreativität und die Bemühungen Ihres Kindes, dann wird es sich weiterhin trauen, originell zu sein.

Gemeinsam auf Erkundungstour gehen

Das tut Ihnen und Ihrem Kind gut: Probieren Sie gemeinsam Neues aus. Wie schmecken verschiedene Fruchtsäfte, wenn sie als Eis eingefroren werden? Wie fühlt es sich an, fünf Schritte barfuß draußen durch den Schnee zu hüpfen und die Füße dann in dicke Socken und unter eine mollige Decke zu stecken? Gehen Sie gemeinsam auf Entdeckungstour durch Ihren Garten oder den nächsten Park. Oder schauen Sie einfach gemeinsam in den Himmel und finden Sie lustige Wolkenfiguren.

„Was wäre, wenn …“ spielen

Was wäre, wenn wir wie Fische im Wasser leben könnten? Was wäre, wenn Kinder ihren Eltern alles beibringen würden? Was wäre, wenn wir tagsüber schlafen würden und nachts wach wären? Was wäre, wenn alle Menschen ein Haustier hätten? Fragen über Fragen, bei deren Beantwortung Ihr Kind der Fantasie freien Lauf lassen kann.

In fremden Sprachen sprechen

Lassen Sie Ihr Kind eine neue Fantasiesprache erfinden – und wenn es sich dabei nur um ein paar neue Begriffe handelt. Ermuntern Sie Ihr Kind, indem Sie fragen, wer diese Sprache sprechen könnte, was „Teller“ oder „Kind“ in der Fantasiesprache heißt, und und und.

Probieren Sie die Tipps in Ihrem Alltag aus und erlauben Sie Ihrem Kind kreative Freiräume. Lassen Sie sich auf die Ideen und Spiele Ihres Kindes ein. Und wer weiß: Vielleicht bringen Sie dadurch sogar Ihre eigene Kreativität in Schwung.

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